Wachgerüttelt

Wir haben den Fliegenden Holländer aus dem Winterschlaf geholt. 3°C. Da half auch der Sonnenschein in Hassel noch nicht viel. Ihm war kalt. Und mir äußerst mulmig. Nicht aus Angst, eher aus sehr schlechtem Gewissen: Birte und Luc aus der an Elbe und Alster gelegenen Hansestadt interessieren sich für den Flying Dutchmann.  – Oh, mich befällt dieses flaue Gefühl in der Magengegend. Diese Leere, wie ich sie vor der Rückgabe einer total vergeigten Mathearbeit vor vielen Jahr(hundert)en des öfteren er- und durchlebte.

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Hauptuntersuchung und Gasprüfung problemlos bestanden. Und der Racer darf nun 100 Km/h “rasen”. – Tschüß, Kleiner!

Die abrupte Verkürzung unserer selbst auferlegten dreijährigen Ausbildung als Wohnwagenneulinge mit unserem Chateau Home Car Racer 39 steht bevor. Ja, wir werden uns trennen. Ich weiß, er kommt in beste Hände, doch es fällt mir nicht leicht, ihn abzugeben. – Komisch, bei den Autos ging´s mir niemals so “bescheiden”.

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“Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.” – Dietrich Bonhoeffer.

3 Gedanken zu „Wachgerüttelt“

  1. Ja, ein neuer wird kommen, aber ich empfand es als unangebracht, “in Anwesenheit des Fliegenden Holländers” darüber zu berichten. Ist emotional schon jetzt sehr schlimm …

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