Wiefelsteder Seenplatte

Ruhe herrscht zur Zeit auf der Wiefelsteder Seenplatte, früher auch als Kuhhornsweg bekannt. Wiefelstedes dog-walker-highway no. 1 steht das Wasser bis in die Halbschuhe. Und manchem Vierbeiner bis zum Hals. Wohin nun? Der Kuhhornsweg meldet: “Land unter!” Nur hartgesottene Freischwimmer trauen sich mit ihren (See-)Hunden noch ins nasse Element zwischen Hörner Esch und Dingsfelder Weg. Und was machen die Nichtschwimmer? Geben sie ihren Fellnasen eventuell PROSTAGUTT® FORTE – WIRKSAM UND VERTRÄGLICH* gegen den täglichen Harndrang?  🙂

[*Ein Produkt der Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe]

An der Leine, aber nicht in Hannover.

Tja, nun ist erst einmal Schluss mit: “”Leinen los,  auf zu neuen Abenteuern! Volle Fahrt voraus, …” (Text: Leonie Diedrichs (Leo), 2009).  – Lunas gestriger gelungener Ausbruch in Wemkendorf und die darauffolgende einstündige “unerlaubte Abwesenheit” haben ihr den momentan verhängten “Hausarrest” eingebracht.  Und so staunten auch die Weggefährten am Dingsfelder Weg  nicht schlecht, als “das Frollein in Ketten” an ihnen vorüberzog.

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“Ein Hundeleben an der Leine ist auf die Dauer nur dann schön, wenn es in Hannover spielt.” (Zitat: Inka Burow) – Diese Erfahrung macht die Kleine Münsterländerin nun auch persönlich.

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Und wenn wir den Säugetieren aus der Gruppe der Ziegenartigen ganz tief in die Augen schauen, entdecken wir da nicht ein wenig Schadenfreude? – “Neeee-ä-ä-äh!”

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Das Wiefelsteder “Wohnzimmer” ruft saisonbedingt: “Hilfe!”

Deutliche Spuren im Wiefelsteder “Wohnzimmer”, dem land- und forstwirtschaftlichem Umfeld unserer Gemeinde.

Einerseits “geprägt” von Traktoren, die selbstverständlich in der Landwirtschaft zum Zug, aber auch zum Antrieb landwirtschaftlicher Maschinen be- und genutzt werden müssen.

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Anderseits von den Fährten der Feldhasen und Wildkaninchen, denen zu folgen, “das Frollein” niemals abgeneigt ist.

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Die Vorfreude auf Grünkohl mit Kasseler, Pinkel, Kochwurst, geräuchertem Speck, Salz- und Bratkartoffeln lässt da schon einmal die eine und andere Gesellschaft zur “Festsau” werden und die Mülltüte im Bollerwagen de Luxe inkl. Rundumleuchte und weithin hörbarer Beschallungsanlage gerät in Vergessenheit.

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PS.: Ich erspare uns Fotos der “KGSP – Kohlgesellschaftsspielplätze” an denen Teebeutel sowie Damen- und Herrenhygieneartikel “spielerisch vernachlässigt” wurden .

O Täler weit, o Höhen, …

… o schöner, grüner Wald, du meiner Lust und Wehen andächt’ger Aufenthalt! (Joseph Freiherr von Eichendorff: “Abschied”)

Viele erleben aufregende Abenteuer in den entlegensten Winkeln dieser Erde. Das “Frollein” und ich stellen uns diesen Herausforderungen täglich. In usA, unserem schönen Ammerland! Direkt vor unserer Haustür. Da wandern wir durch Feld, Wald und Flur und treffen so auf viele Menschen und Gegenstände, die wir dort, wo wir uns bisweilen begegnen, nicht im entferntesten vermutet hätten.  Da sind die netten Gespräche mit den Landwirten, Jägern, Urlaubern und Radwanderern. Da sind die unverhofften Begegnungen mit dem Pärchen, das mit einer Wolldecke und leicht zerzaustem Haar scheu aus dem Unterholz tritt und das nun wirklich ganz und gar (nicht von mir!) unbeabsichtigte Zusammentreffen mit dem “Heimwerker”, der abseits aller öffentlichen Wege die “Überbleibsel seines Schaffens”, gemeint sind Bauschutt, der verschlissene Teppichboden und Teile eines ausrangierten Jugendzimmers, so heimlich, still und leise hinter einer Wallhecke “endzulagern” beabsichtigt. Nun zu weiteren Utensilien, die der Wald nicht braucht: demnächst wird es wohl fließendes Trinkwasser im Wald geben. Unweit der Halfsteder Bäke entdeckten wir kürzlich eine noch nicht komplett installierte Wasserentnahmestelle.  – … falls sich Fuchs, Has´, Haselhuhn, Rehbock oder Hirsch mal einen Tee kochen möchten. Ideal! “Das ist nur eine Armatur! Damit kann man nicht kochen!” vernehme ich. “Richtig! Doch der erforderliche Herd liegt in ca 100 Meter Entfernung  … im Wald.”

Rotkelchen

Rotkehlchen

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft,
wipp, wipp,
hat sich ein Beerlein abgezupft,
knipp, knipp,
lässt sich zum klaren Bach hernieder,
tunkt’s Schnäblein ein und hebt es wieder,
stipp, stipp, stipp, stipp,
und schwingt sich wieder in den Flieder.

Es singt und piepst
ganz allerliebst,
zipp, zipp, zipp, zipp, tirili,
sich seine Abendmelodie,
steckt’s Köpfchen dann ins Federkleid
und schlummert bis zur Morgenzeit.

Wilhelm Busch (1832-1908)

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Blöder Hund

“Ich geh´ mal schnell vorbei. Sonst gibt es nur Ärger.” – Raschen Schrittes passiert uns eine Dame auf dem Kuhhornsweg. An der Leine ein kleiner “Wicht”, der die Hundeschule hin und wieder geschwänzt haben mag. Luna läuft inzwischen frei über´s Feld. In weitem Bogen kommt sie auf uns zu. Bereits vorbei an eben diesem “Männlein”, das auch jetzt im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze nicht halten kann. Dann mag ein Laut gefallen sein, der “dem Frollein” nicht gefällt. Und eben so schnell wie gezielt gibt es was auf und an die “Wichtelohren”. – Fazit der Dame: Luna ist ein blöder Hund. Wir wissen, dass dem nicht so ist und ich empfehle der “Hundeführerin” die Lektüre: “Rüpel an der Leine”.

"Viele Spötter meinen, reich an Geist zu sein und sind doch nur arm an Takt." (Georg Christoph Lichtenberg)