Archiv der Kategorie: Allgemeines

Alltägliches & Co. aus und um Wiefelstede

Hörner Diek

Im Februar 2017 rückte man dem Hörner Diek mächtig zu Leibe. Nach damals zehn Jahren ein sicherlich erforderlicher Rückschnitt, der in seinem unkontrollierten Ausmaß nicht auf “Lob und Anerkennung” bei den zahlreichen BesucherInnen der “Funktionsbecken” stieß.

Es kann durchaus geschehen, dass man selbst am Wochenende um 06.30 Uhr nicht allein den Hörner Diek durchstreift

“Die Zeit heilt alle Wunden”, philosophierte Voltaire einst in “Der ehrliche Hurone”. Über seine Behauptung ließe sich vortrefflich disputieren. “Im eigentlichen und übertragenem Sinne”, wie einst eine meiner Klassenlehrerinnen (Frau Schmidt) so gern sagte.

“Denn was man schwarz auf  weiß besitzt, …”

Ich denke: “Der Hörner Diek befindet sich heute auf dem Weg einer schrittweise “natürlichen Heilung”.” – 2017 war ihm ein vernichtend-führungslos-willkürliches und zum Teil zapfwellenbetriebenes “Häcksler-, Freischneider- und Kettensägenmassaker” zum Verhängnis geworden.

In der Deckung und …
… auf der Flucht

Ich werde nun zukünftig auf weitere sich ankündigende “einschneidende” Einzelheiten achten und in bestimmten Situationen, außerordentlich aktiv und fokussiert handeln. – Versprochen.

Colonel Hathi´s Dschungelpatrouille (aus: Das Dschungelbuch) in der “gefiederten Variante”

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Am 25. Mai 2018 ist die EU-weit geltende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für alle verbindlich. Bis dahin müssen Abläufe und Webweiten angepasst sowie Informationen ergänzt werden.

Grundsätzlich sind alle Vorgänge betroffen, bei denen personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Andernfalls kann großer „Ärger ins Haus stehen“. Um diesen zu vermeiden, wurde mein blog überarbeitet und mit der DSGVO in Einklang gebracht.

Und was hat sich nun auf meinen Seiten geändert? Unter anderem wurde z.B. die Kommentarfunktion deaktiviert, weil sie eine Verarbeitung persönlicher Daten umfasst. Und sollte jemand bemerkt haben, dass sich das Schriftbild meines blogs leicht verändert hat, so ist dies eine Folge der im Interesse des Datenschutzes durchgeführten Änderungen.

Ich erspare uns nun die Debatte, wer uns das alles eingebrockt hat und freue mich weiterhin über zahlreiche, auch kommentarlose, Besuche unter www.ronald-stock.de

Die Untermieter sind zurück

Die Wildkaninchen waren in den vergangenen Jahren hartnäckig, das Rehwild eher vorsichtig. Seit unser “Frollein” mehr wach und konzentriert, als höflich-zuvorkommend den Garten überwacht, zogen es die Rehe in den letzten beiden Jahren vor, das Weite zu suchen. Nun sind sie wieder zurück. – Und Luna kontrolliert wieder regelmäßig “ihr Grenzgebiet”.

“Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp, …” (“Der Taucher”, Friedrich von Schiller)

Winterruhe der Natur

Ich schreibe lieber “Winterruhe”, als einmal mehr von Frost zu sprechen. Dennoch lässt sich nicht verhehlen, dass es heute morgen mit -1,6 °C recht “prickelnd” am Hörner Diek war.

Eine der drei “aufgeständerten Konstruktionen” (Brücken) im Bereich des Hörner Dieks

Ostwind. Nicht der Wind auf dem Saturnmond Titan, sondern ein aus östlichen Richtungen kommenden Wind, sorgte heute für einen dementsprechenden “wind chill factor”, den Luna und ich bereits vor unserem Start in den Morgen, mit der fast jedem geläufigen Gleichung Twc = 13.12 + 0.6215 · T – 11.37 · Vw0.16 + 0.3965 · T · Vw0.16 berechnet hatten.  – Kurz: es war ar … ktisch kalt.

Grenzenlos optimistisch haben wir bereits Big B. aus dem Winterschlaf geweckt und sind immer noch so positiv gestimmt, am kommenden Wochenende aufzubrechen. Wohin? Na, da lassen wir uns einmal überraschen!

“Er” bestand darauf, dass wir die Heizung einschalten. 18°C haben wir ihm gewährt

-11 gefühlt -17

-11°C und 51% Luftfeuchtigkeit. Ostwind!

Dog-Walker-Highway No 1: der Wiefelsteder Kuhhornsweg

“Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.” – Andreas “Andy” Möller, ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Wir hatten heute morgen ein Gefühl von -17°C! – Es dauert sehr lange, bis ich beide Hände in den Jackentaschen vergrabe. Heute morgen habe ich sie gar nicht erst aus den Taschen genommen.

Eigentlich schade, dass Fotos keine Außentemperaturen erleben lassen

Der Ostwind bescherte uns vom Möllerschen Feeling her ein äußerst schneidiges Erlebnis. Da war es auch kein Trost, dass die Regenwahrscheinlichkeit heute bei nur einem Prozent lag.

Frühe

“Im Osten graut’s, der Nebel fällt,
Wer weiß, wie bald sich’s rühret!”
(aus: “Frühe” – Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff )

Fast unauffällig fügt sich die auf die Eisfläche geworfene Flasche in die pausierende Lachmöwenschar ein. Hier erkannte jemand, was der Natur an den Regenrückhaltebecken fehlt …

Es erübrigt sich, zu berichten, dass wir heute morgen wieder einmal den Hörner Diek “heimgesucht” haben.

Erste Anwesenheitskontrolle an der Bäke: “… vier, fünf, sechs! Ja, alle da!”

An vertrauter Stelle trafen wir auf den Graureiher, die Enten erwarteten uns bereits im Schilfgürtel, nur der Eisvogel wollte sich noch nicht zeigen. – Vielleicht war´s ihm zu eisig?

(Fast) “Vom Eise befreit sind Strom und Bäche …” [Johann Wolfgang Goethe – “Vom Eise befreit …” (Monolog des Faust)]

In der Ferne sahen wir Günter und Falk ihre Runde drehen und das “Frollein” war u.a. sehr damit beschäftigt, für “Ordnung” an der Uferböschung der Funktionsbecken zu sorgen.

Sturmtief Friederike

Friederike, der schwere Sturm mit seinen Orkanböen, bahnte sich am 18. Januar 2018 auch durch das Ammerland seinen Weg bis nach Polen.

Vom Sturm gefällt

Anfangs hörten wir oft die Motorengeräusche der Kettensägen und Holzvollernter (Harvester). Gute sechs Wochen später verschafften sich das “Frollein” und ich uns während eines ausgedehnten Gangs durch die Mansholter Büsche entlang der Nutteler Bäke einen Überblick über die Sturmschäden.

Inzwischen wurden die Stämme der entwurzelten Bäume geborgen

“Wi hebbt hier starke Eekenböm” heißt es im Ammerlandlied*. Nach Friederike sind es allerdings einige Eichen, Rot- und Hainbuchen weniger.

Noch längst sind nicht alle Schäden beseitigt

Es ist erschreckend, wie viele Bäume durch diesen schweren Sturm entwurzelt wurden.

Im “tiefen Wald”

Ich möchte mit meinen Fotos nachträglich kein Schreckensszenario liefern und verzichte darauf, weitere Aufnahmen zu zeigen. Aber es ist “hell” geworden in den Mansholter Büschen an der Nutteler und Bokeler Bäke.

Und an anderer Stelle bahnt sich das erste Grün seinen Weg durch das Eis der Nutteler Bäke

“Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.” – Bertolt Brecht

 

*Mien Ammerland (Auszug)

Ick hang an die mien Läben lang,
mien leewet Ammerland.

Wi heppt hier starke Eekenböm
un Dannen slank und lang,
dorbi de Wischen vuller Blöm,
un morgens weckt us ut de Dröm
de helle Vögelsang.

Wilhelm Geiler, (1819 – 1895, Auktionator und niederdeutscher Heimatdichter)
Quelle: http://www.ammerland.de/mien_ammerland.php

Hörner Diek

Heute morgen um 8.00 Uhr. Hörner Diek. -1°C. 90% Luftfeuchtigkeit. – Wir waren dort. Allein. … und letzteres ist sehr ungewöhnlich.

Den Eisvögeln war es heute morgen noch zu kühl. Wir sahen (zumindest) keines der Familienmitglieder der Alcedinidae

Darum für die, die sonst immer da sind, aber heute morgen die noch leicht fröstelnde Landschaft “versäumt” haben …

Panoramablick über eines der Funktionsbecken
… und noch ein “Panorama”
Ich wollte auch einmal auf´s Foto (die Schattengestalt links)

“Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.” – Georg Christoph Lichtenberg

1° Celsius

um 16.00 Uhr in usA (unserem schönen Ammerland) und dabei Niederschlag: 0%; Luftfeuchte: 56%; Wind: 13 km/h. Bodenfrost in Feld, Wald und Flur. Endlich einmal trocken “auf Achse” und ohne “Wasserschaden” nach Haus kommen!

Strategische Aufklärung im Schilfgürtel

Plötzlich begegnen uns WiefelstederInnen, die wir für gefühlte drei Monate nicht gesehen haben. Und: alle sind bester Laune. – “Ob´s am Wetter liegt?”

“Entwarnung! Wir können ungehindert weiter.”

Quer durch den Garten

Nicht kreuz und quer, aber kurz und bündig trieb es mich im April 2009 auf den ehemaligen Fliegerhorst Oldenburg. – Diese Fotos fand ich heute nicht zufällig, ich wollte sie finden.

“Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen!” – Die Buchführung nach einer inoffiziellen “Durchsicht” (Geb. 17)

Es war Ovid, der einmal sagte: “Es ist erfreulich, sich einer glücklichen Zeit zu erinnern.” Nun stimme ich diesem “ollen Römer”, dessen Lektüre mich in den 1970er Jahren mehr als quälte, nicht bedenkenlos zu, denn im Falle meiner Zeit auf dem FlgH OL tendiere ich doch mehr zu der ungarischen Anschauung: “Wenn auch die Wunde heilt, bleibt die Narbe.” – Aber ein wenig rückblicken will ich dennoch.

Geb. 17. Ein Bürogebäude

Alles ist vergänglich. – Einst gehütet wie ein Augapfel …

“Tag der offenen Tür”. – Der Kohlenhof (Geb. 92)
Auf dem Kohlenhof. Ursprünglich lagerte hier tatsächlich “die Kohle” des Fliegerhorstes, der in seinen Anfängen mit Torf und eben Kohle beheizt wurde
Nicht “Houston Control”, aber ein Kontrollpanel in der ehemaligen Tankanlage II

Undenkbar als Unbefugter auch nur in den Dunstkreis einer der beiden Tankanlagen des Fliegerhorstes zu gelangen.

Tankanlage II. Dieser Filter wurde bis April 1993 und auch später nicht mehr gewechselt
Ein Blick von der Tankanlage II auf die Gebäude 106a, 160, 115 und Halle 1
Blick von der Tankanlage II. Im Hintergrund die Gebäude 106 und 194