Alle Beiträge von Ronald Stock

Engpass

Ein Beet an der Ecke Stahlstraße/Dingsfelder Weg verschaffte bis vor kurzer Zeit heranwachsenden Pflanzen einen besonderen Auftritt. Das Beet war sehenswert, leicht und bequem zu pflegen und wurde nun kurzerhand durch vielleicht einen Zentralachs-Dreiseitenkipper etwas “erniedrigt” und begradigt. Bleibt zu hoffen, dass sich der „Kurvenschneider“ auch um „Nachwuchs“ bemüht.

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Besuch aus Süd- oder Mittelamerika

Im Ammerland fand man bereits 1976 im Hankhausermoor den ersten Waschbären. Und nun traf ich an der Oldenburger Landstraße vor den Toren Wiefelstedes wahrscheinlich auf den ersten Großen Ameisenbären (Myrmecophaga tridactyla) im Gemeindegebiet. Unverwechselbar! – Der kleine Kopf mit der dünnen, langen Schnauze. Auf seiner Nahrungssuche in der Bauerschaft Hassel versuchte sich das tagaktive Tier gerade an einem Stacheldrahtzaun.

“Fischauge” sei wachsam!

Kein Holz-, nein, ein Fischauge(nobjektiv) war es, das der Oldenburger Fliegerhorst Fotograf einst geliefert bekam und natürlich sofort vor, hinter und am Stabsgebäude (Geb. 40) erprobte. Für nicht Fotografen: ein “Fischauge” sorgt dafür, dass gerade Linien, die nicht durch die Bildmitte laufen, gekrümmt abgebildet werden. Das entstandene Foto ist dann “tonnenförmig”.

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“Ja, ich bin ein Wiederholungstäter mit ausgeprägter Rückfallquote, Jens.”

Wasserzeichen

Nein, das Foto zeigt nicht die Dauereinrichtung “Baustelle” am Wiefelsteder Swemmbad. Auch wenn der “Sanierungsfall Hallenbad” diese Vermutung durchaus zuließe. Aktuell sind es Risse in der Fassade, die die Handwerker auf den Plan rufen werden: Styroporplatten sind geschrumpft.

Es ist schon zum Piepen mit den Piepen, die hier regelmäßig investiert werden müssen, meint mein gefiederter Freund:

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Statt Bänke aufzustellen

Es ist eine der stets gut besuchten Bürgerversammlungen in der Gemeinde Wiefelstede. Bürgermeister Jörg Pieper trägt “zur Lage der Kommune” vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger lauschen seinen Worten, stellen Fragen und bringen ihre Wünsche und Vorschläge zum Ausdruck. Eine Bürgerin ergreift das Wort und spricht engagiert zur und über die Flüchtlingssituation in der Gemeinde. Schnell weckt sie Interesse im Saal und ihre Worte finden die Zustimmung vieler Anwesender.

Es meldet sich ein Herr zu Wort. Er spricht von seinen einst als Vorsitzender einer Interessengemeinschaft umgesetzten Ideen und dann, ja und dann “rümpft er seine Nase” über diesen Wiefelsteder Verein, der statt Ruhebänke im Ort und den Bauerschaften aufzustellen, sich vielleicht doch mehr Gedanken über die Flüchtlingssituation in der Gemeinde machen solle.

Ja, auch der Touristik Wiefelstede e.V. hat, wie der an diesem Abend direkt angesprochene Ortsbürgerverein, im vergangenen Jahr vier Eichenbänke für Radwanderer, Ferien- und Urlaubsgäste, Besucher, Bürgerinnen und Bürger aufgestellt. Und der Verein hat sich, das kann ich mit Bestimmtheit sagen, da ich sein 1. Vorsitzender bin, nicht mit der Migration nach Deutschland, dem Asyl und Flüchtlingsschutz sowie Abschiebungsverboten nach § 60 Abs. 5 und 7 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) befasst.

Allerdings habe ich von dem sich im vergangenen Jahr so sehr ereifernden Herrn auch nie wieder etwas zur Sache gehört oder gar gelesen. – Sammelt er seine Kräfte auf einer “unserer” Ruhebänke?

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Stets im Einsatz

„Dem Täter auf der Spur“. – Hätte der Spiel- und Fernsehfilmregisseur Jürgen Roland (1925-2007) unsere Kleine Münsterländerin gekannt, bin ich mir sicher, er hätte sie für mindestens eine Verfolgungsjagd in seinen zahlreichen Kriminalserien arrangiert. Doch “Dem Täter auf der Spur” lief bereits in den Jahren 1967 bis 1973. Da hatte das “Frollein” noch keine Zeit. Sehr gern hätte sie sicherlich auch in der “Stahlnetz”-Folge “Rehe” aus dem Jahr 1964 mitgewirkt.

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