Auferstanden aus Ruinen

Am Wiefelsteder Hörner Diek, dem momentan zur vollkommenen Kulisse einer Mondlandschaft nur die Schwerelosigkeit fehlt, regt sich langsam die fast erschlagene Natur. Der “Diek” hat sich noch nicht erholt, befindet sich aber schleichend auf dem Weg einer ersten Besserung. Wasservögel trauen sich wieder an und in die Funktionsbecken. Wenn dann auch noch irgendwann die hier einst nistenden Eisvögel zurückkehren, wäre es noch erfreulicher.

Überleben bei Gefährdung: Deckung aufsuchen. Nur wo?
“Also, wenn Sie mich gefragt hätten …” – “Hat uns aber niemand, Luna!”

So, nun soll es auch genügen: ich habe genug geschimpft. Interessieren wird es ohnehin keinen mehr und bewirken schon gar nichts. – “Aber ich bin meine Verärgerung losgeworden!”

Hätten sie nach dem Kahlschlag wenigstens aufgeräumt! Hier sieht´s aus “wie bei Hempels unter´m Sofa”!

[Anm.: „Auferstanden aus Ruinen” war der Titel der Nationalhymne der ehemaligen DDR (Deutschen Demokratischen Republik). Der Text dieser Hymne stammt von Johannes R. Becher, die Melodie komponierte Hanns Eisler.]

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