Scherben bringen …

… starke Schmerzen und viele Besuche beim Tierarzt.

Inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung …

Nachdem sich Luna am vergangenen Samstag die Pfote schwer verletzte, ist sie inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung. Damit wir nicht jeden Weg mit dem Auto zurücklegen müssen, bestand Luna darauf, ein Cabrio zu bekommen.

… musste dennoch ein Cabrio angeschafft werden

Nun fahren wir „oben ohne“ Gassi. – Vielleicht laufen „er oder sie“, die für die Glasscherben am Kuhhornsweg sorgten ja einmal sorglos und barfuß am Ufer der Zusam in Dinkelscherben … – „Sei friedlich. Sich nicht rächen kann auch eine Rache sein.“ – Danny Kaye.

Anhang zu den Kommentaren (28. März 2017). – Das ist Ewa:

Ewa aus Błota (niedersorbisch Błota, „die Sümpfe“)

Festes Herz, weiter Horizont

Wir „unterlaufen“ die Weser bei Kleinensiel, überqueren die Lune und später die Oste, „bezwingen“ die Elbe bei Wischhafen, lassen Stör und den Nord-Ostsee-Kanal hinter uns. Die Eider queren wir bei Karolinenkoog und blicken schließlich vom Hindenburgdamm auf das Naturschutzgebiet Rickelsbüller Koog zurück. Dieser Rückblick ist uns allerdings nur möglich, da wir zuvor in Niebüll den Sylt Shuttle „geentert“ haben.

Einfach die Hände vom Lenkrad nehmen. Alles läuft wie von selbst

Als letztes Fahrzeug erwischen wir den 14:05-Uhr-Zug in Richtung Westerland. Welch´ Glückes Geschick! Damit haben wir gar nicht gerechnet. Und dass wir zudem rückwärts in Richtung Sylt rollen, überrascht uns ebenfalls. So reisen wir also „Zurück in die Zukunft“ und auf die größte Nordfriesische Insel.

12,50 m von 40 Kilometer Weststrand

Morsum, Keitum, Tinnum und dann: „Westerland (Sylt). Bitte alle aussteigen, der Zug endet hier.“ – Wir besuchen die Insel in der etwas ruhigeren Zeit. So ist es für uns kein (Verkehrs-)Problem, die Baustelle in Westerland zu umfahren und auf kleineren Abwegen der Umleitung nach Rantum zu folgen. Die Hörnumer Straße führt uns direkt an unser Ziel, den Dikwai, der nur einen Steinwurf vom Naturschutzgebiet Rantumbecken entfernt liegt.

Hier wohnt …

Wir stehen vor unserem Ferienhaus und wie rechtzeitig und verbindlich mit der Wetterstation List/Sylt verabredet, setzt der Regen aus. Unserem verlängerten Wochenende mit den geplanten Spaziergängen am knapp 40 Kilometer langen Weststrand stehen keine weiteren meteorologischen Knockouts, also Niederschläge, im Weg.

Nicht nur Porsche & Co. Auf Sylt kann sich jeder ein Bild machen lassen …

Der Meermann Ekke Nekkepenn, wohl eher die Erfindung des Sylter Chronisten Christian Peter Hansen als eine „wahre“ Sagengestalt, der angeblich mit Seeleuten und Bewohnern der nordfriesischen Inseln Schabernack treibt, verschont uns und lässt uns ein zwar windiges, aber sonniges Inselwochenende in und um Rantum er- und verleben.

Stairway to heaven (Led Zeppelin, 1971)

Rantum wird gern mit dem Namen der Meeresgöttin Ran und „legendären“ Ehefrau des Ekke Nekkepenn in Verbindung gebracht. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass es sich um eine Ableitung aus der alten Schreibweise des Ortsnamens Raanteem (Ort am Rande) handelt. Mit gerade einmal etwas mehr als 500 Einwohnern ist Rantum das kleinste Dorf an der schmalsten Stelle der Insel. Gerade 600 m liegen zwischen dem Weststrand und dem Wattenmeer.

Im Hörnumer Hafen

So, genug der Fakten und Geschichte(n). – Hunger! Dem World Wide Web sei Dank, entdecken wir in unserer Nähe das Restaurant eines „uomo d’onore», also eines „Mannes der Ehre“: Der Pate. – Pizza, Pasta & Steak. – Ein Angebot, das wir nicht ablehnen können.

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, W.!“

10. Februar. Wir feiern Geburtstag. Ebenso wie Tom Hanks (9. Juli) und Herbert Grönemeyer (12. April) „altert“ unser Geburtstagskind heute kreisförmig, also rund.

Der „Fischimbiss“ in List

Gemeinsam erobern wir am Morgen eine ansehnliche Strecke des Weststrandes, schauen in der Sansibar und dem Samoa Seepferdchen nach dem rechten und kaffeesieren im Landhaus Severin´s am Morsum Kliff.

Morsum Kliff

„Rein zufällig“ gelingt es uns am Vormittag, „irgendwie“ einen Tisch im Seepferdchen zu reservieren. Na, das wird eine Geburtstagfeier! Mitten in den Rantumer Dünen, mit Blick auf Nordsee und Wattenmeer, da wo Sylt am schmalsten ist, schmeckt es uns dann ausgezeichnet.

Samoa Seepferdchen

Was trinken Ammerländer in Westerland auf Sylt? – Richtig! Jever Pilsener. In der Jever-Stube in der Friedrichstraße 29 sammeln wir unsere Kräfte für die bevorstehende große Inselrundfahrt über Wenningstedt, Kampen, das Wanderdünengebiet nach List.

Heute schon gegoscht?

Und in List sind Fischbrötchen im bereits 1972 gegründeten „Verkaufsstand“ des ehemaligen Ein-Mann-Betriebes-Gosch obligatorisch.

(Erfolgreich) Fischende Silbermöwe am Sylter Weststrand

Die „Wahre Fischsuppe“ des Herrn Gosch, hochprozentiger Korn mit Zitronenbrause, serviert in kleinen Plastikschälchen, probieren wir dann lieber doch nicht. Später geht es über Braderup, Munkmarsch, Keitum und Tinnum weiter in den idyllischen Süden in „unser“ Rantum und nach Hörnum.

DGzRS – Die Seenotretter

Am Abend besuchen wir Familie Brandt in ihrem „Hus in Lee“. Bekannt für „seine Küche hinter´m Friesenwall“ muss es heute die Halbe Holsteiner Ente, kross gebraten mit Apfel-Kirsch-Rotkohl und Kartoffelgratin sein. – Übrigens, Personenwaagen sind auf Sylt deplaciert, ja, geradezu verpönt.

Gogärtchen. Seit über 60 Jahren eine der gastronomischen Institutionen auf Sylt

Am Sonntag haben wir noch ein wenig Zeit und blicken in Kampen auf die Uwe-Düne, dem höchsten Punkt der Insel, bummeln durch den Strönwai mit seinen Clubs, Restaurants und Bars und „bestaunen“ die Nachtdekorationen in den Schaufenstern exklusiver „Filialen“. [Nachtdekoration bedeutet auf „Sölring“ (Sylter Platt): Schmuckstücke über 6.000 Euro an Wert liegen (noch) im Tresor.]

Dieses Trio sonnte sich vor der Sansibar

Gut in der Zeit und ebenso „kulinarisch beladen“ stehen wir plötzlich wieder auf dem Autoreisezug. – „Rüm hart, klaar kiming.“ (Festes Herz, weiter Horizont). Sylt, wir kommen wieder. – In der ruhigen Jahreszeit.

Bei Dunkelheit nur „Schnäppchen“ in der Auslage: Nachtdekoration

Hier hinterließen wir unsere Spuren:
Backstuuv Rantum, Strandweg 5, 25980 Sylt-Rantum
Der Pate, Hafenstraße 4, 25980 Rantum/Sylt
Die Jever-Stube, Friedrichstraße 29, 25980 Sylt-Westerland
Die nördlichste Fischbude Deutschlands Gosch, Am Hafen,
25992 List/Sylt
Hus in Lee, Hörnumer Straße 26, 25980 Sylt-Rantum
Landhaus Severin´s, Nösistig 13, 25980 Morsum-Sylt
Restaurant Seepferdchen Samoa, Hörnumerstraße 70,
25980 Sylt-Rantum
Strandmuschel, Strandweg 30, 25980 Sylt-Rantum

Mit Argusaugen

beobachten wir nun eine ganze Zeit das Geschehen im Wiefelsteder Naherholungsgebiet „Hörner Diek“. Ging es anfangs noch sehr „einschneidend“ und flott zur Sache, so herrscht nun seit geraumer Zeit das „Schweigen im abgeholzten Wäldchen“. Im Moment läuft hier nix und niemand … 😥

„Wegen Umbau geschlossen!“ – Auch Umwege erweitern unseren Horizont. (Ernst Ferstl)

Nachtrag am 3. März 2017 um 19.25 Uhr: Heute morgen war meine Geduld strapaziert. Und nach meiner „Meckerei“ wurden, davon ganz bestimmt unabhängig,  heute nachmittag die Arbeiten wieder aufgenommen.

Der „Hörner Diek“ am 15. Februar 2017. – Und nun? Lass´ Dich überraschen …

So viel sei verraten:

„Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion“ (Text: Franz Meißner 1892 , wahrscheinlich vom Berliner Adolf-Ernst-Theater verbreitet)

Anschlussgleis FlgH OL

Am 11. April 2006 um 13.32 Uhr hatte sie geschlagen: die letzte Stunde des Bahnübergangs an der Oldenburger Alexanderstraße.

Seit nunmehr 11 Jahren Geschichte: der ehemalige Bahnübergang an der Alexanderstraße

Zufällig kam ich mit meiner „Hosentaschenkamera“ des Weges und wurde Zeuge der Demontage.

Am Crashgate bemerkte ich die „crash-action“

Gerade reckten sich die Bahnschranken noch gen Himmel, da waren sie auch schon am Boden.

Der Schrankenantrieb wehrte sich hartnäckig, aber vergebens

Die Bahnlinie, einst von hoher logistischer Bedeutung, war nicht mehr.

Mit schwerem Gerät ging es dem Schrankenantrieb „an den Kragen“

Schon lange hatte kein Zug mehr aus Richtung Brake/Utw über Großenmeer und Ofenerdiek den Fliegerhorst an der Alexanderstraße erreicht.

Am Stuhl lehnte noch ein nagelneuer Flaggensatz mit dem das Personal „Halt!“ gebot

„Bahnwärter Thiel“ ging in den Ruhestand und fortan hieß es: „Kein Anschluß unter dieser Nummer!“

„smartphone anno dazumal“

 

Der Countdown läuft

Big B. „schlummert“ noch in seinem Winterquartier, ist aber bereits zu seiner ersten Dichtigkeitsinspektion angemeldet. Noch wenige Wochen, dann geht´s wieder auf Achse. Erste Entzugserscheinungen machen sich bemerkbar. Ich erwische mich immer häufiger dabei, wie ich die „Kajütenschlüssel“ streichle und hin und wieder an der 11 Kg Propangasflasche „schnüffle“. Diese ist übrigens aus dem Emstal. Und ich habe ihr versprochen, dass die erste Fahrt 2017 in ihre Heimat gehen wird. – Ach, wie hat sie sich da gefreut!

Am Elbe-Lübeck-Kanal im Oktober 2016. Mir kommt´s vor als sei es vor 100 Jahren gewesen. – „Eine Reise ist ein Trunk aus der Quelle des Lebens.“ (Christian Friedrich Hebbel)

Keine Fiat G 91, aber …

… wenigstens einige Royal Air Force Jets vor den Hallen auf dem ehemaligen Fliegerhorst Oldenburg möchte ich noch zum Besten geben. Die Fiat G91, wie ich sie meinem Bruder versprach, kann ich aus urheberrechtlichen Gründen (noch) nicht „ins Netz stellen“.

Das Towergebäude und Halle 5. Deutlich ist ein „Trampelpfad“ vom Unterkunftsbereich (zwischen Geb 99 und Geb 77) über die Gleise „auf die Flight“ zu erkennen.

2× kurz und laut

Ich war erstaunt, als man mir zutrug: „Da pfeift einer mit der Hundepfeife nach seinem Hund! Bist Du derjenige?“ – Es gibt Mitmenschen, die können es nicht fassen, dass nach einem Hund gepfiffen wird.

pirschend

Luna, unser mittelgroßer Vorstehhund in der Grundfarbe Braunschimmel, ist intelligent und sehr lernfähig, temperamentvoll und dabei ausgeglichen. Luna ist sehr aufmerksam, stets freundlich und teamfähig und auch als unser Familienhund verfügt sie natürlich über einen ausdauernden Beutetrieb, hohe Nervenstärke und einer ihrer Rasse entsprechenden Wildschärfe (so ist nun mal der Sprachgebrauch). Die Erziehung und unbedingt erforderliche Auslastung unserer Kleinen Münsterländerin unterscheidet sich daher vom familienfreundlichen Spielen und Tollen mit einem überwiegend verspielt-verschmusten Vierbeiner. – Und da wird dann auch gepfiffen.

„konzentriert eingefroren“

Ihre Bewegungen sind schnell, harmonisch und raumgreifend. Und dann kommt sie zum Einsatz: die Hundepfeife. Mit ihrer Hilfe kann ich Luna über große Distanzen, die sie sehr flink, eben raumgreifend, bewältigt, vermitteln: „Komm´ zurück!“ – Ende! Weiter nichts. Sinn und Zweck einer Hundepfeife. Dass Luna darüber hinaus auch das Kommando „Platz!“ auf Pfiff ausführt sei nur am Rande erwähnt.

immer alles im Blick

Habe ich nun auf das Tierschutzgesetz gepfiffen? Habe ich pfeifend das Leben und Wohlbefinden unserer Kleinen Münsterländerin gefährdet oder ihr Schaden zugefügt? Sicherlich nicht.

Frühjahrsputz am Hörner Diek

Mächtig zur Sache geht es zur Zeit im Wiefelsteder Naherholungsgebiet „Hörner Diek“. Eine Erhaltungsmaßnahme zur weiteren Gewährleistung der Funktion der Regenrückhaltebecken ist der Grund für eine vorübergehende Sperrung des „Dieks“.

Davon ist auch der Kuhhornsweg, der „dog-walker-highway-number-one“, indirekt betroffen. Schweres Gerät bahnt sich hier seinen Weg

Geb 23 „Haus der Geschichte(n)“

„Wir brauchen eine Militärhistorische Sammlung.“ – Ende 2002 entstand dieser Gedanke auf der Führungsebene der Flugabwehrraketengruppe 24. Am 4. Februar 2003, „die Uhr schlug 13“, erhielt ich von Oberstleutnant D. den Auftrag, eben diese Sammlung im Haus 23, das seit einem Tag der offenen Tür am 18. August 1996 bereits den vielversprechenden Namen „Haus der Geschichte“ trug, einzurichten.

Es war einmal …

Am 5. Februar 2003 führten OberstLt D. und Hptm St. ein letztes Koordinierungsgespräch mit mir.  Alle „sechs W-Fragen“ (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Und: Warum?) wurden militärhistorisch beleuchtet und durchweg alle Details mit der Antwort „Ronald Stock“ versehen.

Nach langem Hin & Her: ein Blick in „mein Dienstzimmer“

6. Februar 2003: Schlüsselübergabe um 07.30 Uhr. Das Haus war seit 1998 nicht mehr betreten worden. Spannung lag, sowohl an der elektrischen Einrichtung des Gebäudes als auch in meinem Inneren an, als ich das Haus zum ersten Mal betrat. Die Heizung „schwieg“ und der Müll vom Tag der offenen Tür (TdoT) vor 6,5 Jahren war mir kameradschaftlicher Weise durch die damalige „Haus-23-Besetzerszene“ überlassen worden.

Meinen militärhistorischen Fundus begründete ich mit den großzügig überlassenen Kippen und Teebeuteln aus 1996

Am 10. Februar 2003 reinigte ich mit den mir anfangs zugesagten Helfern das Gebäude vom Dachboden bis in den letzten Winkel des Kellers. Allein. Auf die kameradschaftlich versprochene Hilfe wartete ich an diesem Tag vergeblich.

Sammler und Jäger. Erst einmal sicherstellen, dann sichten und häufig … entsorgen

Nachdem mir am 12. Februar 2003 um 9.30 Uhr mangels Heizung im HdG schließlich die Kugelschreibermine eingefroren war, beendete ich vorübergehend meine schriftliche militärhistorische Arbeit und machte mich ans Organisieren.

Es war erstaunlich, was plötzlich an Gerätschaften zusammenkam

Elektriker gaben sich bald mit Schlossern und Heizungsinstallateuren die Klinke in die Hand. Durch ihren Fleiß und Erfindungsgeist, gemischt mit einer gehörigen Portion Geschicklichkeit und der gewissen Prise „Bauernschläue“ im Einklang mit der damaligen Leiterin der FlgHBtrGrp, Frau O., brachten sie die Geschichte wieder in Gang. – Alles sollte funktionieren, durfte aber keine Kosten verursachen. – Am Ende hatte ich sogar eine einsatzbereite und aus allen Düsen sprudelnde Dusche zur Verfügung.

… aber auch Brauchbares fand einen Weg ins „Haus der Geschichte“

Nun könnte ich, da ich akribisch Tagebuch führte, die kommenden Wochen und Monate im Geb 23 mit all seinen „Höhen und Tiefen“ detailliert schildern. – Aber, „wen interessiert das heute?“

Der sog. „Technikraum“ im Erdgeschoss des Geb 23

So viel sei verraten: irgendwann war alles eingerichtet und ich wurde abkommandiert. – Ärgerlich? Nein! – Die Kontakte, die ich während dieser geschichtsträchtigen Phase, auch zu meinen damaligen „Nachbarn“ im Geb 66 (Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 43) knüpfte, waren und  sind Gold wert.

Welcher FlaRak-PATRIOT hatte die Gelegenheit, neben anderen auch mit Oberst a.D. Heinz-Günter Kuring (1924-2010) „in der Geschichte zu kramen“, Anekdoten auszutauschen oder einfach mal nur zu plaudern? Allein meine Besuche und Treffen bei/mit den Ehemaligen und Reservisten des/der Flugabwehrraketenbataillons 24/Flugabwehrraketengruppe 24 (be-)lohnten die ganze „Arbeit“. – Auch wenn die „PATRIOTEN“ mit meinen zusammengetragenen Ergebnissen und Erkenntnissen „meiner Forschung“ später so gar nichts anfangen konnten … oder wollten.

„Waffentechnik der frühen Ü-Ei Epoche“ – Darum beneidete mich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Sie haben´s nie bekommen … 🙂

Hinter den Kulissen

Der Blickwinkel des Beitragsbildes lässt es vielleicht erahnen: es geht in den Untergrund. Also, nicht in den Rückzugsraum, der durch Illegalität gekennzeichnet ist! Vielmehr sind es Einblicke in einige Räume, die nicht jedem zugänglich waren, da sie zum „Reich“ der Standortverwaltung Oldenburg, treffender, der Betriebsgruppe des Fliegerhorstes Oldenburg, gehörten.

Ein Blick in ein „Kesselhaus“ irgendwo im ehemaligen Westlager

Ich halte mich mit einer näheren Ortsbeschreibung bei den heutigen Fotos zurück, da ich vermeiden möchte, dass ambitionierte Forscher bei einer denkbaren Recherche vor Ort „verloren gehen“.

Wieder so eine interessante Kulisse für ein photoshooting

In zwei Gebäuden stieß ich auf das versteckte „Tor zur Unterwelt“ (unterirdisches Heizungssystem der Liegenschaft). Stets im Alleingang unterwegs, schloss ich mich immer mit „guten Kameraden“ kurz, die mein „Forschungsgebiet“ kannten. Sie hätten mich gesucht, hätte ich mich nicht zur verabredeten Zeit gemeldet. – Auch nach Dienstschluß!

Sie strahlten Wärme aus

Es war immer wieder überraschend, was „Mann“ aus stillgelegten Räumen und Einrichtungen gebrauchen konnte. In der ersten Zeit nach der Entwidmung des Fliegerhorstes konnte ich zusehen, wie sich die Technik quasi „in Luft auflöste“.

Dieser Raum wurde einmal durch Radartechniker genutzt

„Manometer!“ – Auch unterirdisch wurde Druck verteilt. Und oberirdisch? Da auch, dabei war das Verhalten einiger Vorgesetzter dann um so unterirdischer.

Mannometer! So viele Manometer

Im letzten Technikraum, „meiner“ Küche im späteren „Haus der Geschichte“ der Flugabwehrraketengruppe 24 (Geb 23), kam der Druck einzig aus der Kaffeemaschine.

Geb 23. In unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Towergebäude fachsimpelte ich gern mit Aktiven und Ehemaligen.

Die meisten Besucher im „HdG“ (Haus der Geschichte) waren überwiegend Angehörige des Jagdbombergeschwaders 43. Die „Patrioten“ der FlaRakGrp 24, von deren Führung ich meinen „fliegerhorst-historischen“ Forschungsauftrag schließlich erhalten hatte, blieben aus. Dafür kamen die Angehörigen der Betriebgruppe immer wieder einmal „auf ´ne Bohne“ vorbei. Und das war gut so! … oder sollte ich im Interesse der Wahrheitspflicht „besser“ sagen?